Etwa 14 Millionen Menschen nutzen das Deutschlandticket für Busse und Bahnen. Das Deutschlandticket soll bleiben, aber schon ab 2027 teurer werden. Dabei spart es mehr, als es den Bund kostet.
Medial wurden Kunst & Kultur längst mit dem Deutschlandticket verknüpft, vielleicht steht erfolgreiche GLAM-PR dahinter… 123 Ich wüsste gern, dass auch Archive, die ich noch nicht besucht habe, von günstiger Erreichbarkeit und dem Deutschlandticket profitieren! Denn mit dem Ticket kann man viel erleben:
Museen, Ausstellungen, Galerien, Bibliotheken und Archive
Daten abholen oder abgeben.
Menschen treffen: Bibliotheksmenschen, oder solche in Archiven und Museen.
Berichte interessieren mich. Was man mit dem Deutschlandticket besser erreicht als ohne und dann machen kann – mit oder ohne Geo-Koordinaten. Kurz: Archiv-, kultur- & digitalpolitisch ist das Deutschlandticket von Bedeutung!
Hier finden Sie Informationen und Unterlagen zu Studierenden, Lehrenden und weiteren Angehörigen des Konservatoriums aus dem Archiv der Hochschule für Musik und Theater “Felix Mendelssohn Bartholdy” Leipzig
Das Musikviertel damals stell´ ich mir recht lebendig vor. WhatLinksHere/Q1955281 in Wikidata spiegelt das noch nicht wider [[heute morgens dort ein Link, nun vier]]. Die CARLA ID in FactGrid aber verlinkt nun mehr Alumni ehedem der heutigen HMT Leipzig: Seiten, die auf „Property:P1233“ verlinken, inzwischen 24. Das ‘Leipziger Konservatorium’ in der Volltextsuche in Wikisource liefert Artikel aus Meyers Konversations-Lexikon oder der ‘Gartenlaube‘1. Die sind erste Gelegenheiten, um CARLA in FactGrid manuell mit Personen-Items zu verknüpfen, wie Johanna Maria Scheuffler (Q1213576). Oder einfach alle K*Carlas in CARLA, z.B. Carla Zeibig (Q1214146) und Carla Stahl (Q1214145).
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Datenpflege in Wikidata kann hier für Archive bedeuten folgende Aussagen zu verknüpfen: ggf. GND, VIAF und von dort weitere Normdatenlinks, Gemeinde, offizielle Webseite und weitere Referenzen, aussagekräftige Bezeichnungen und Beschreibungen (ganz oben im Item), Bilder bzw. eine spezifische Wikimedia Commons-Kategorie, Anschrift und die Geo-Koordinaten, wenn sie noch fehlen.
Was wollen wir noch wissen? Darum geht’s doch in Bibliotheken.
Um Haushaltskürzungen, um neue Perspektiven, Metadatenaktivismus, Zeitmangel und Erwähnungsdidaktik geht es auch. Open Citizen Science1 und regional gedachte orientierte GLAM-Labore2 samt offener Daten, offener Methoden und Menschen, die damit arbeiten, kooperieren, forschen & entwickeln – diese beiden Ansätze gehören zusammen, im Sinne dieses Weblogs offen und mit Anwenderinnenwissen, digital ‘nearby’.
‘Community building’ für ‘ziemlich unwahrscheinliche Projekte’, z.B. rund um digitale Editionen mit Objekten aus Stadtarchiven, Bibliotheken, mit Schulen, Universitätsseminaren5, mit Stammtischen oder edierenden/ editierenden Einzelkämpfer:innen – für Personal in Kultureinrichtungen, gelegentlich für solche Vermittlungsprojekte, Aufgaben, Kooperationen, Edits, ihre Präsentation und Benutzung,
Wer bürgerwissenschaftliche Initiative stärken will – durch Partizipation, Austausch, ‘Outreach’, Dritte Missionen, Engagement, Forschung & Entwicklung, mit digitalen Werkzeugen und mit anderen – die und der kommt an Arbeitsteilung und Kooperationen kaum vorbei. In der SLUB konzentrieren wir uns mit Citizen Science auf offene Kulturdaten: digitale Objekte, Metadaten und ihre Linkzusammenhänge und Akteure, die mit der Kulturgutdigitalisierung entstanden – Standardgeschäft z.B. in Bibliotheken, einerseits. Andernorts und andererseits entstehen andere Daten, die ‘Kultur’ ausmachen: in Archiven, Galerien, Wetterstationen, Unternehmen, Rathäusern, Museen, Schulen, Wohnzimmern, in Hack-, Coworking-, Makerspaces und in Vereinen oder für Stammtische.
Wo treffen die sich noch? Regelmäßig? Um digitale Dinge zu probieren, testen zu lassen, Zusammenhänge zu bauen und dann vorzuzeigen? Bei Konferenzen, Tagungen6, Branchentreffen7, Webinaren, im Bildungsurlaub, seit dem vergangenen Sommer monatlich in den WikiKult-Runden, beim Jam immer dienstags; aber, befürchte ich, das reicht noch nicht. Auch um über Ziele zu reden, vielleicht gemeinsame neue? Hackathons sind richtig, nett und wichtig.8 Eigentlich ist müsste Hackathon immersein! Oder Edit-a-thons für alle Daten aus GLAM-Institutionen mit regionalen Bezügen (also vermutlich fast alle), die im Idealfall längst miteinander reden, gemeinsam digitalisieren, restaurieren, präsentieren und dafür öffentliche Mittel des Freistaates für uns bewirtschaften. Sie investieren. Danke dafür. Wo sehen oder treffen wir uns? Wer fördert diese Verbindungen und Links?
Mehr Forschung plus neue Ideen, detailliertere Tiefenerschließung (auf Artikelebenen, Personen, für Orte und Ereignisse als Normdaten) Arbeitsteilung, Anwender:innenwissen9 und Produkte (semi)automatisierter Verfahren mit offenen Kulturdaten werden ‘in der Breite’ nur mittels Open Citizen Science entstehen, in geeigneten ‘Räumen’ – nennen wir sie regionale GLAM Labs (wenn GLAM beteiligt sind)10.
Bürgerinnen und Bürger, Menschen in Bibliotheken et al. Wer sonst soll das alles benutzen, verlinken, transkribieren, umdichten11, singen und zitieren? Eben. Darum geht’s doch mit Edits und deren Versionsgeschichten.12 Bitte: öffnet und baut mehr Labore, lokale und regionale Infrastruktur für Anwenderinnen* und Anwenderwissen mit Bibliotheken + Archive + +
Universität Jena: Seminar “Datenbankmodellierung und -analyse in den Geschichtswissenschaften”, Universität Jena, WS 2024/2025 (Q1038704), FactGrid, https://database.factgrid.de/wiki/Item:Q1038704[↩]
Martin Munke, Jens Bemme: Bürgerwissenschaften in wissenschaftlichen Bibliotheken: Strategie- und kooperative Projektarbeit, Investitionen in offene Kulturdaten und in Anwenderwissen. In: O-Bib. Das Offene Bibliotheksjournal Herausgeber VDB, 6(4), 2019, S. 178-203. https://doi.org/10.5282/o-bib/2019H4S178-203[↩]
Christian Erlinger, Jens Bemme, Kamptaler Sakrallandschaften im Wikiversum. Edits mit Versionsgeschichte: Elementarteilchen offener Wissensproduktion am Beispiel eines Citizen Science-Projektes. LIBREAS. Library Ideas, 44 (2023). https://libreas.eu/ausgabe44/erlinger-bemme/[↩]
Max Grund1 lehrt und baut mit Kolleg:innen in Jena im Seminar ‘Datenbankmodellierung und -analyse in den Geschichtswissenschaften’ derzeit FactGrid-Daten (Item:Q1038704 samt verlinkten Lehr- und Lernmaterialien!) insbesondere für Urkunden im Stadtarchiv Sulzbach-Rosenberg. Plan sei es, gelegentlich auch tangierte Stadtarchive in FactGrid einzuarbeiten. Mit den ‘Links auf diese Seite’ kann man das verfolgen: Special:WhatLinksHere/Item:Q1038704.
Neue Ziele nearby
Stadtarchive gibt es überall. Nicht alle sind online sicht- und verlinkbar: Jeden Tag ein Archiv besuchen, digital oder durch einen Besuch vor Ort, um das zu ändern, dabei Wikidata-Items ergänzen oder neu anlegen – das wäre ein Vorsatz, Plan oder Ziel fürs Jahr. Dazu je ein FactGrid-Item als Grundlagen für Linked Open Data in den Geschichtswissenschaften.2 Lerneffekte inklusive: OER, Visualisierungen, Links, neue Ideen und Funde.
Das Jenaer Seminar bearbeitet die sächsischen Archive nicht, sondern die der Oberpfalz. Mitstreiterinnen und Mitstreiter sind also willkommen, überall. Wer will, kann Wikipedia-Artikel3 verfassen, oder an anderer Stelle: https://stadtwiki-meissen.de/wiki/Stadtarchiv_Mei%C3%9Fen existiert auch noch nicht.
Kartenkunde
Dass wir solche Datenobjekte kartieren können, ist dann nur ein Einstieg in die Möglichkeiten, die entstehen.4 Die Karte https://w.wiki/CZ9T zeigt beispielsweise Items ‘described by source’5 der Sammlungsinstitutionen im Landesdigitalisierungsprogramm Sachsen.digital mittels der jeweiligen Geokoordinaten in Wikidata.