Archiv der Kategorie: Digitale Heimatforschung

Illustrationː ein Zwerg durchbricht das Papier, 1890

Jahresgaben für 2026

Think of ‘Jahresgabe’ as the ‘Annual gift’ in institutional fundraising strategies! Edits for public domain publications of the old historical societies in Wikisource and web blogs plus open metadata.

Viele Kunstvereine produzieren in jedem Jahr Jahresgaben. Das sind Editionen von Künstler*innen, die den Vereinen verbunden sind und meist auch in ihnen ausgestellt haben. So können Mitglieder qualitativ hervorragende Kunst zu günstigen Preisen erwerben und werden, so der Grundgedanke, für ihr Engagement belohnt. Bei Interesse setzen Sie sich bitte direkt mit dem jeweiligen Kunstverein in Verbindung.

Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine e.V., https://kunstvereine.de/de/jahresgaben

Call for Erschließungsgeschichten nearby

Geschichts- und Fördervereine1 kennen und kannten Jahresgaben für Mitglieder. Dafür eignen sich heute auch Neuveröffentlichungen: digitale Editionen, vollständige Texte ggf. mit Illustrationen und ihre Edits aus Sommerprojekten, Edit-a-thons, Kampagnen,… publizistische Meilensteine im Digitalen. Nach und nach bearbeiten wir so alle gemeinfreien Publikationen aller historischen Geschichtsvereine. Alle?2 Möglich wärs:

Gang durch das geschichtliche Torgau
E. Henze: Ein Gang durch das geschichtliche Torgau. Den Mitgliedern des Vereins für die Geschichte Dresdens bei ihrem Besuch Torgau am 2. Juni 1901 gewidmet vom Alterthumsverein Torgau, Public domain, via Wikimedia Commons

Annual Gifts

Annual giving (Q4769690) ist für Fundraisingkonzepte und -strategien ein grundlegender Baustein: regelmäßige Zuwendungen für die Jahresbudgets in Vereinen, Stiftungen und Hochschulen. Spenderinnen und Spender binden sich idealerweise an Ziele, Spendenzwecke und Organisationen, entwickeln sich mit ihnen weiter und spenden, wieder und wieder.

Ausdauernde Edits für Neuveröffentlichungen historischer Vereinspublikationen3 sind reziproke Geschenke, aber grundsätzlich nichts völlig anderes. Digitale Editionen-Spenden: handwerklich gemacht, stetig und kollaborativ erstellt, erschlossen und verknüpft, für wachsende, sich entwickelnde Vereinsbibliotheken, -sammlungen und (auch das!) neue Fragen, neue Publikationen und Gelegenheiten drüber zu reden.

Jahresgaben ’25+1

Jahresgaben könnten in kleinen Editionen bestehen: Transkriptionen!4 Kontrollierte Volltexte von Menschen oder Vereinen, Bibliotheken und Archiven (mit Wikisource oder in Blogposts oder… you name it) für Menschen ebenda und für ihre Gemeinschaften – mit offenen Metadaten von Artikeln, historischen Vereinspublikationen, Berichten…

’25 ist nicht vorbei, da kann man noch was schaffen. Edits und damit Editionen und Aufträge oder Kooperation für die Jahresgaben ’26 möchten (oder können) geplant sein. Einfach ergänzen, mehr Edits wagen!


[Edit] Jahresgabe ’25

Wikisource: Tafellied des Vereins für Geschichte Dresdens 1894


  1. Gesellschaft der Freunde der Deutschen Bücherei: Was will und was soll die Deutsche Bücherei?, Poeschel & Trepte, Leipzig, [1921?][]
  2. Wikisource: Zeitschriften (Landesgeschichte)[]
  3. Wikimedia Commons: Category:Historical societies in Germany[]
  4. Jens Bemme: Kleine Editionen für Digital Humanities, 2022, https://publicdh.hypotheses.org/476 sowie #KleineEditionen für institutionelle Wisskomm-Strategien mit Linked Open Storytelling und Open Citizen Science, BiblioCON 2023, Wikiversity: https://de.wikiversity.org/wiki/BiblioCON_2023/Kleine_Editionen[]
LABA Öffnungszeiten Filmdreh 2025

Wolfsland neben*am Flagship Store

Historische Tourendaten sind in meiner kleinen Welt seit 2014 touristisch relevant.1 Aus einem Blogpost entstand ab 2017 eine Liste digitalisierter Tourenbücher für Radfahrer in Wikisource. Gau 23 des Deutschen Radfahrer-Bundes war ‘Görlitz‘ laut der ‘Eintheilung‘ des Gebiets des DRB im Jahr 1892.2

Moderne offene Geodaten in Wikidata seien auch für den Tourismus gut, behaupte ich seit einer Weile3 – für die Orga, Orientierung, Einkäufe, Auseinandersetzung mit Orten, Menschen, Ereignissen, Konzepten und deren Metadaten vor Ort, und damit für ungewöhnliche Reiseerlebnisse oder Interaktion mit Gästen, z.B. durch deren Edits an eben jenen offenen Kulturdaten.4 Und dann gibt’s auch noch OpenStreetMapNearby-Abfragen wirken als digitale Visitenkarten mit Nachbarschaft, auch in Commons, https://commons.wikimedia.org/wiki/Special:Nearby, dem Dateispeicher für Wikivoyage, ~data, ~source, für alle Wikipedia-Artikel (hier für die Görlitzer Sohrstraße, de.nearbywiki.org/map/#18/51.14737/14.99176) & Co. – und überhaupt hilft map.wikimedia.swiss!

Görlitz: Sohrstraße

Nebenan, auf der Blumenstraße in Görlitz, im und für Wolfsland finden Dreharbeiten statt:5

Wolfsland ist eine deutsche Kriminalfilmreihe mit Götz Schubert und Yvonne Catterfeld in den Hauptrollen, die seit Dezember 2016 in unregelmäßigen Abständen im Rahmen des „DonnerstagsKrimis im Ersten“ ausgestrahlt wird.

Wikipedia: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wolfsland_(Fernsehreihe)&oldid=254117118

Boblinger (2022) Draußen im LABA Flagship Store


Ausblick Blumenstraße, Ausstellung »Draußen«, Robert Lorenz, LABA 2022, jeb, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

In die Görlitzer Blumenstraße mündet die Sohrstraße: (Q99729168#P2789). Am Eck bietet ein LABA-Laden besondere Öffnungszeiten fürs Wolfsland und den Filmdreh kommende Woche. LABAs Nachbarschaft sieht laut Wikidata so aus: Special:Nearby#/coord/51.14811,14.98772. Dort findet man das multilinguale Weltwissen der nahen Umgebung, Items nebenan.

TIL

Das Datenobjekt (Q49610947) steht dort nearby für eine historische Reparatur-Werkstatt in der Konsulstraße (Q49610947#P669):

… anspruchsvoller Neuklassizismus, baugeschichtlich singuläre Bedeutung als eine der ersten Tiefgaragen

https://www.wikidata.org/wiki/Q49610947

Zeit im Wolfsland können wir nutzen, Kaffee gibt’s bei LABA. Zgorzelec ist nah.

Gau 24. Breslau des DRB ist noch wenig erforscht!

Nachgeradelt: auf den Spuren historischer Fahrradwege und -touren, https://youtu.be/PXxpIzGcK9M?si=XSnRuzCk79BbKwXm

  1. Jens Bemme: Digitale historische Tourenbücher fürs Stadtradeln, SLUBlog, 20. Juni 2014, https://blog.slub-dresden.de/beitrag/2014/06/26/digitale-historische-tourenbuecher-fuers-stadtradeln/[]
  2. Oscar von Bomsdorff, Albert Rathke: Gebiet des Deutschen Radfahrer-Bundes mit Gau – Eintheilung 1892, Magdeburg : Albert Rathke, 1892 ([S.l.] : Rob. Hesse & Co.), https://polona.pl/item/35304133/0/[]
  3. Digitales Kirchturmmarketing für markante Orte oder entlang von Reiserouten, vgl. Coding da Vinci Ost https://nachgeradelt.de/ sowie https://github.com/nachgeradelt/nachgeradelt, 2018[]
  4. Call for Edits: Das Wikidata-Item Einkaufserlebnis https://www.wikidata.org/w/index.php?title=Q1308073&oldid=1870239858 ist noch leer, Stand 7. September 2025, 8:30 Uhr.[]
  5. Görlitz: Görliwood – European Film Location, https://www.goerlitz.de/Goerliwood-European-Film-Location.html[]
Europe, open access icons

Bulwar grecki in Zgorzelec und Görlitz: Migrationsgeschichte nearby

Mein Weg führte vom Bahnhof Special:Nearby#/coord/51.140278,15.004167 zur persönlich motivierten Stadtentwicklung der Zukunft in Zgorzelec. Am Bulwar grecki (Q71374737) kam ich diesmal auf dem Weg zur Brücke (Q1520875) nicht vorbei, aber das gelistete Datenobjekt in der Nearbyabfrage am Bahnhof wollte oder konnte noch ergänzt werden. Hier folgt eine Linksammlung Gegen Vergessen:

Bulwar grecki

“Χαίρετε” – “Seid gegrüßt!” – das stand auf einem großen Transparent zur Begrüßung der rund 6.500 griechischen Soldaten und Offiziere des 4. Armeekorps, die im September 1916 auf dem Görlitzer Hauptbahnhof von den deutschen Einwohnern erwartet wurden. Der Schriftsteller Gerassimos Alexatos hat dieses fast völlig in Vergessenheit geratene Kapitel der deutsch-griechischen Geschichte erforscht.

MDR, Griechen von Görlitz, “Χαίρετε” – Griechen in Görlitz, 2. März 2017, https://www.mdr.de/geschichte/mitteldeutschland/orte/goerlitz/griechen-in-goerlitz-erster-weltkrieg-100.html

Markos-Kinder


Metadaten, die Kommunalarchive beschreiben, sind digitale öffentliche Güter.

Chemnitzer Geschichtsverein ++ Historischer Verein für Oberpfalz und Regensburg ++

Liebe Leute,

bitte baut und pflegt Themenseiten in Wikisource – neu: Chemnitzer Geschichtsverein – und bündelt Kategorien in den Wikimedia Commons – neu: Historischer Verein für Oberpfalz und Regensburg – für Geschichtsvereine1 und Archive2 nebenan!

Das war der Post. Viel Vergnügen!

Jens


https://osl.hypotheses.org/18383

Laborsituation (Q1689016)

https://nearby.hypotheses.org/684

  1. Wikimedia Commons: Category:Historical societies in Germany[]
  2. Thekla Kluttig: Wie Archive von Geo-Koordinaten profitieren – Call (bis 30.09.), Archive 2.0 Blog, 18. Januar 2025, https://archive20.hypotheses.org/14502[]
Illustration eines tanzendes Mannes

Interregiowikilinks

Wir hatten Spaß bei Coding History in Sulzbach-Rosenberg, Berichte folgen.1 2 Was bleibt sind Interregiowikilinks: technische, persönliche, thematische Methoden.

Interwikilinks sind wichtig, so funktioniert das Internet. Mit oberpfalzwiki.de sprachen wir über den Beitrag xEditsXnearby und dann über stadtwiki-meissen.de, beider Wikidata-Properties3 und Die Datenlaube: Wir können Stadt- und Regiowikis systematischer nutzen, um Themen und Sammlungen ‘nearby’ in lokalen Varianten zu verlinken und damit sichtbar zu machen, ggf. mit Queries anzureichern, wenn Wikidata oder FactGrid relevante und gut gepflegte Daten haben. Für Die Gartenlaube sieht das so aus:

Das ist ein Anfang.

Jahrbuch der deutschen Radfahrer-Vereine 1897/98

Neu war die Idee nicht, doch moderne Mediawiki-Versionen ermöglichen längst Dateien bequem aus Wikimedia Commons einzubetten. 2017 ging das noch nicht so einfach als Details des Jahrbuchs der deutschen Radfahrer-Vereine von 1897 in Regiowikis landeten:

Vermutlich finden wir weitere dieser Auskopplungen wieder!? [Nun vervollständigt, denke ich.] Manch’ Regiowiki ist seitdem verschwunden: Ich erinnere mich an eines in Sachsen-Anhalt. Für die Oberpfalz entstand nun die Seite oberpfalzwiki.de/Jahrbuch_der_deutschen_Radfahrer-Vereine_1897. Dort kann man anknüpfen. Neu ist der Auszug im Stadtwiki für Meißen: https://stadtwiki-meissen.de/wiki/Jahrbuch_der_deutschen_Radfahrer-Vereine_1897.

Interregiowikilinks schaffen so lokal und regional angepasst digitale Sichtbarkeit für Themen, Details, Edits und digitale Objekte via Wikimedia Commons, Anlass und Gelegenheiten Themen zu vertiefen, lokal relevante Zugänge zu größeren Zusammenhängen in Büchern, Sammlungen, Editionen und Versionsgeschichten.

Coding Sulzbach

AK - Sulzbach-Rosenberg - nach Stich
See page for author, Public domain, via Wikimedia Commons

Über*regionale Open GLAM-Labore wachsen mit Interregiowikilinks, wenn wir sie für Gespräche nutzen, für Methodenvermittlung, neue Dialogformate und Notizen, für Archivbesuche oder in Bibliotheken; wenn wir gemeinsam mehr Edits wagen, Nebenprojekte oder begleitend Blogpostnetze.

[Edit] Mehr Edits wagen!

Willkommen im Interwikiversum

Edited it

https://oberpfalz.hypotheses.org/215

  1. Martin Munke (4. August 2025). Coding (Historical) Spatial Data. Räumliche Daten und ihre Rolle in einer digitalen Landesgeschichte am Beispiel des Virtuellen Kartenforums. Saxorum. DOI doi.org/10.58079/14gkc[]
  2. Siehe nearby: Coding History, Perspektiven einer digitalen Landesgeschichte: Digitale Heimatforschung… (Abstract)[]
  3. Wikidata: ‘Die Gartenlaube’ und OberpfalzWiki Q655617#P13600 sowie Q655617#P13584 fürs Stadtwiki Meissen[]
Illustrationː ein Zwerg durchbricht das Papier, 1890

Open GLAM-Laborantin (d/w/m)

Ein neues Berufsbild? Profession description (Q19275164): People managing, collecting, connecting, publishing, editing and enriching Open GLAM1 objects, contents, data, ideas and links in between galeries, libraries, archives, museums, historical societies and private collections… ‘linked open’.

Subclass or facet of


  1. Vgl. Douglas McCarthy, Editor of Open GLAM Medium | Co-author of bit.ly/OpenGLAMsurvey: https://culturedoug.medium.com/[]
Europe, open access icons

Offene Geodaten aus Partnerländern – nun auch für Bibliotheken relevant

Lettland ist das nächste Partnerland der Bibliotheken hierzulande: 2025 in Bremen bis 2028. Wir könnten was abtippen, transkribieren, annotieren, erschließen und verknüpfen, besuchen sowieso: Sehnsuchtsarchive gibt’s in Lettland und Geokoordinaten für Menschen ebenda. Hier sind die Voraussetzungen schon mal gut.

Spontaner Blick in den Bibliothekskatalog: Für den Begriff „Radf*“ zeigt die Suche den „Baltischen Radfahrer-Kalender für das Jahr 1897“. Ein Volltreffer. Den Begriff Radfahrer-Kalender kannte ich noch nicht.

https://www.nordisch.info/lettland/von-vaidava-nach-riga/ (2018)

Baltic cyclist yearbook of the year 1897
Baltischer Radfahrer-Kalender für das Jahr 1897, Public domain, via Wikimedia Commons

Dieses Jahrbuch enthält die Vereinsadressen, Radfahrordnungen, über 80 Tourenbeschreibungen und Werbung für die Radfahrer der Ostseeprovinzen – eine passende Ergänzung zum Tourenbuch von Estland aus demselben Jahr. Selbst Arensburg auf Oesel, heute: Kuresaare auf Saaremaa, ist in zwei Touren genannt. Die Frage, ob die estnischen Inseln auf der digitalisierten Orientierungskarte zum Tourenbuch fehlten, weil sie für Radfahrer noch keine Ziele boten, ist damit beantwortet. Muhu und Saaremaa waren schon 1897 radtouristisch relevant – zumindest aus Rigaer Sicht. Im August 2018 wurde der Baltische Radfahrer-Kalender in Riga digitalisiert und in die Wikimedia-Commons geladen.

https://www.nordisch.info/author/jensbemme/

Open GLAM lab

Solche Erschließungsgeschichten mit offenen Geodaten aus Partnerländern sind für Bibliotheken relevant: Die Stadtbibliothek Ostrava, findet man bei 49° 50′ 15.33″ nördlicher Breite und 18° 17′ 43.2″ östlicher Länge (Q66756089#P159) (…) hier*dort im Partnerland Tschechien 2022-25. Damit kommen wir weiter und auch in Lettland.

https://saxorum.hypotheses.org/11390

Links sind wichtig in Europa, Links regionaler Open GLAM-Labore in baltischen Bibliotheken und Archiven mit Geodaten und hier, drum:

Birk, K., Tõiste, T., Ignat, T., Kaseorg, S., Neerut, L., Lembinen, L., Rozenberga, G., Tautkevičienė, G., Pranckutė, A., Sabaitytė, G., Bucevičiūtė, L., Zourou, K., Oikonomou, S., & Saviča, M. (2024). Implementing Citizen Science Activities in Baltic University Libraries: On the Road to a Citizen Science Hub. LIBER Quarterly: The Journal of the Association of European Research Libraries34(1), 1-34. https://doi.org/10.53377/lq.19068

https://liberquarterly.eu/article/view/19068

Der Impuls nearby: Einige Halbjahre durch Lettland reisen, um solche Links zu suchen und neue zu bauen, gelegentlich weiter nach Estland mit Pause in Litauen, Kolleg:innen treffen, mit Open Citizen Science (Q66771716), in Bibliotheken und Archiven nebenan… um davon zu erzählen.

In Cēsis treffen wir uns – Nearby#/coord/57.312222,25.271944 – an einem Mittwoch, Freitag oder Samstag bei trimpus.lv, ja?

GLAM nebenan in Lettland


Illustrationː ein Zwerg durchbricht das Papier, 1890

Code for Kamjenc: 800 Jahre Kamenz

Sie werden so schnell groß.

https://www.youtube.com/watch?v=V1wkQyPygJ4

Kamenz feiert 800 Jahre Kamenz. Mit dem Stadtarchiv verbindet uns inzwischen Nearby#/coord/51.27001,14.09478, ein Deutschlandticket, die < 1848er > Wochenschrift ebenda sowie in Wikisource und Kx. – und die fixe Idee als Wikimedian in Residence bei dieser Gelegenheit dort bzw. gelegentlich und prototypisch für Orts- und Stadtjubiläen einfach Bottom-Up zu arbeiten; editieren und gucken, was passiert bzw. um zu zeigen, was geht mit xEditsXnearby1.

x.

Friedrich Ferdinand Klix war Lehrer in Kamenz und Bibliothekar. Er sang sicher, dichtete, forschte und verlegte die Kamenzer Forstfest-Zeitung. Wie sagt man…? Ein Multitalent, Tausendsassa, Jack of all trades (Q1611530), Universalgelehrter, Generalist (Q59771072)?!

Kamenzer Forstfest-Zeitung 1872
Friedrich Ferdinand Klix: Kamenzer Forstfest-Zeitung 1872, Public domain, via Wikimedia Commons

Georg Pauli war auch so einer: Lehrer, Autor, Imker unter anderem. Aber später und in Demitz-Thumitz bei Bautzen, in der Oberlausitz. Faszinierend sind diese Typen2, weil sie Stadtgesellschaften regional prägten, ihre Organisationen und dabei noch Geschichte schrieben.

Code for Kamenz

Wikiversity: die Seite Projekt:800_Jahre_Kamenz bündelt Edits für das Jubiläum, Wikitext, Scans, Illustrationen, Anleitungen, SPARQL, Qids in Wikidata und FactGrid. Vielleicht bald mehr.


  1. Wikidata: xEditsXnearby, https://www.wikidata.org/wiki/Q97624528[]
  2. Jens Bemme. (2022). Wer schreibt denn Geschichte? Typen, wie wir. Spurensuche für historisches Radfahrer- und Radfahrerinnenwissen in Dresden, in: Keep Moving – Immer in Bewegung. Dresdner MobilitätsgeschichtenDresdner Hefte : Beiträge zur Kulturgeschichte, 150, 2/2022, S. 15–26; Inhaltsverzeichnis im Stadtwiki Dresden. DOI 10.5281/zenodo.7474362[]
Illustration eines tanzendes Mannes

Coding History, Perspektiven einer digitalen Landesgeschichte: Digitale Heimatforschung… (Abstract)

Abstract für die Tagung Coding History – Perspektiven einer digitalen Landesgeschichte1 Programm, Stand 24. Juni 20252

xEditsXnearby3: Digitale Heimatforschung mit Wikidata

Mit den Portalen der Wikimedia-Bewegung, ihren Gemeinschaften, Daten und Werkzeugen beschreiben Menschen weltweit lokale und regionale ‘Welt’. Sie (wir) editieren Wikipedia-Artikel, maschinenlesbare Datenobjekte in Wikidata, offene Lern- und Lehrmaterialien in der Wikiversität oder historische Quellen samt Illustrationen in Wikisource.

Der Tagungsbeitrag dokumentiert und reflektiert partizipative Arbeitsweisen für und mit solchen offenen Kulturdaten. Die Handlungsfelder sind verknüpft: Wikis, Landesgeschichte, digitale Heimatforschung, Wissenskommunikation mit Weblogs und offene Metadaten4.

Mit Wikidata und der Nearby-Funktion kann jede und jeder das ‘multilinguale Weltwissen der nahen Umgebung’ datenbasiert entdecken und pflegen, z.B. in Sulzbach-Rosenberg [[Special:Nearby#/coord/49.50516,11.74119]]. Bibliotheken und Archive können dabei helfen, indem sie Quellen zur Verfügung stellen und Methodenwissen vermitteln.5 Mit offenen Metadaten in Wikidata oder FactGrid6 kann jeder eigene Bibliografien pflegen oder Details nachweisen, aus historischen Quellen oder zeitgenössische Beobachtungen mit historischen Bezügen oder für neue Publikationen diesbezüglich, gedruckte wie digitale.7 Digitale Heimatforschung kann mit solchen Methoden, mit Herzblut und Ausdauer ‘Links’ schaffen zwischen analogen ‘Stücken’ der Landesgeschichte, im Alltag und mit der Bürgerwissenschaft – im Idealfall mit offenen Methoden, also: Open Citizen Science.


  1. https://www.hsozkult.de/event/id/event-153937[]
  2. https://www.hsozkult.de/event/id/event-155928[]
  3. Wikidata: xEditsXnearby | 1lib1nearby, described by source, https://www.wikidata.org/wiki/Q97624528#P1343[]
  4. Wikidata: Eigene Metadaten für eigene Blogposts – Wissenschaftskommunikation und Bibliografien mit offenen Daten und Wikidata, 2021, https://www.wikidata.org/wiki/Q109491700[]
  5. Vgl. https://saxorum.hypotheses.org/tag/1lib1nearby[]
  6. Wikidata: Stadtarchiv Sulzbach-Rosenberg, FactGrid Item:Q1089517 in https://www.wikidata.org/wiki/Q28719818#P8168[]
  7. Christian Erlinger, Jens Bemme: Kamptaler Sakrallandschaften im Wikiversum. Edits mit Versionsgeschichte: Elementarteilchen offener Wissensproduktion am Beispiel eines Citizen Science-Projektes, LIBREAS. Library Ideas, 44 (2023). https://libreas.eu/ausgabe44/erlinger-bemme/[]
Illustrationː ein Zwerg durchbricht das Papier, 1890

Ziemlich unwahrscheinliche Projekte

Quite unlikely projects

›Mäanderndes Projektmanagement‹ nannten wir Eigenheiten der Selbstorganisation und Projektpraxis in digitalen Kooperationen.1 ›Ziemlich unwahrscheinliche Projekte‹ möchte ich hiermit prägen, selbst zitieren und somit zitierbar machen.

Citizen Science und Crowdsourcing mit offenen Daten ermöglichen ziemlich unwahrscheinliche Projekte: Transkriptionen samt maschinenlesbarer Detailerschließung, Visualisierungen und Analysen… allgemein: Linked Open Data-Anwendungen, für die im GLAM-Normalbetrieb und in anderen öffentlichen Verwaltungen teils Ressourcen fehlen. Kooperation und Arbeitsteilung sind dann potentiell Lösungen: Ideensprints und Hackathons. Transformation entsteht mit der Zeit durch Regelmäßigkeit, Ausdauer und F&E…

Open Citizen Science – Leitbilder für Bibliotheken, 2024, https://osl.hypotheses.org/11829

Wahrscheinlich Ziele

Drei unwahrscheinlichen Produktionen entstanden im Theater Oberhausen und Hamburg ‘aller Krisenstimmung zum Trotz’ gefördert von der Kulturstiftung des Bundes. Sowas!

Ziemlich unwahrscheinliche Projekte sind hier zum Beispiel:

Relevanz

Ziemlich unwahrscheinliche Projekte haben vielleicht Bedeutung für Ziele, Strategien und ihre Entwicklung und Realisierung, für Blue Ocean Editing, oder: Agenda Setting, allgemein: für die Motivation, für innerbetriebliche Zusammenarbeit vielleicht und für lose und zugleich latent un*verbindliche Kooperationen in Langzeitprojekten mit dem Mehraugenprinzip, für Projekt- und Erfolgsberichte oder als rote Fäden in ebensolchen Reflexionen über Methoden im Projektmanagement!?


  1. Flade, Juliane/Bemme, Jens (2024). Mäanderndes Projekt- und Community- Management – was bewirken, mit echten Menschen im Wikiversum. In: Fabian Cremer/ Swantje Dogunke/ Anna Maria Neubert/ Thorsten Wübbena (Eds.), Projektmanagement und Digital Humanities (89-122). Bielefeld: transcript Verlag. https://doi.org/10.14361/9783839469675-004[]
  2. Jens Bemme: Wann korrigieren wir alle gemeinfreien Publikationen aller historischen Geschichtsvereine?, #vBIB24, Dezember 2024, https://de.wikiversity.org/wiki/VBIB/vBIB24/Geschichtsvereine[]