Archiv der Kategorie: Bibliothek

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Offene Geodaten aus Partnerländern – nun auch für Bibliotheken relevant

Lettland ist das nächste Partnerland der Bibliotheken hierzulande: 2025 in Bremen bis 2028. Wir könnten was abtippen, transkribieren, annotieren, erschließen und verknüpfen, besuchen sowieso: Sehnsuchtsarchive gibt’s in Lettland und Geokoordinaten für Menschen ebenda. Hier sind die Voraussetzungen schon mal gut.

Spontaner Blick in den Bibliothekskatalog: Für den Begriff „Radf*“ zeigt die Suche den „Baltischen Radfahrer-Kalender für das Jahr 1897“. Ein Volltreffer. Den Begriff Radfahrer-Kalender kannte ich noch nicht.

https://www.nordisch.info/lettland/von-vaidava-nach-riga/ (2018)

Baltic cyclist yearbook of the year 1897
Baltischer Radfahrer-Kalender für das Jahr 1897, Public domain, via Wikimedia Commons

Dieses Jahrbuch enthält die Vereinsadressen, Radfahrordnungen, über 80 Tourenbeschreibungen und Werbung für die Radfahrer der Ostseeprovinzen – eine passende Ergänzung zum Tourenbuch von Estland aus demselben Jahr. Selbst Arensburg auf Oesel, heute: Kuresaare auf Saaremaa, ist in zwei Touren genannt. Die Frage, ob die estnischen Inseln auf der digitalisierten Orientierungskarte zum Tourenbuch fehlten, weil sie für Radfahrer noch keine Ziele boten, ist damit beantwortet. Muhu und Saaremaa waren schon 1897 radtouristisch relevant – zumindest aus Rigaer Sicht. Im August 2018 wurde der Baltische Radfahrer-Kalender in Riga digitalisiert und in die Wikimedia-Commons geladen.

https://www.nordisch.info/author/jensbemme/

Open GLAM lab

Solche Erschließungsgeschichten mit offenen Geodaten aus Partnerländern sind für Bibliotheken relevant: Die Stadtbibliothek Ostrava, findet man bei 49° 50′ 15.33″ nördlicher Breite und 18° 17′ 43.2″ östlicher Länge (Q66756089#P159) (…) hier*dort im Partnerland Tschechien 2022-25. Damit kommen wir weiter und auch in Lettland.

https://saxorum.hypotheses.org/11390

Links sind wichtig in Europa, Links regionaler Open GLAM-Labore in baltischen Bibliotheken und Archiven mit Geodaten und hier, drum:

Birk, K., Tõiste, T., Ignat, T., Kaseorg, S., Neerut, L., Lembinen, L., Rozenberga, G., Tautkevičienė, G., Pranckutė, A., Sabaitytė, G., Bucevičiūtė, L., Zourou, K., Oikonomou, S., & Saviča, M. (2024). Implementing Citizen Science Activities in Baltic University Libraries: On the Road to a Citizen Science Hub. LIBER Quarterly: The Journal of the Association of European Research Libraries34(1), 1-34. https://doi.org/10.53377/lq.19068

https://liberquarterly.eu/article/view/19068

Der Impuls nearby: Einige Halbjahre durch Lettland reisen, um solche Links zu suchen und neue zu bauen, gelegentlich weiter nach Estland mit Pause in Litauen, Kolleg:innen treffen, mit Open Citizen Science (Q66771716), in Bibliotheken und Archiven nebenan… um davon zu erzählen.

In Cēsis treffen wir uns – Nearby#/coord/57.312222,25.271944 – an einem Mittwoch, Freitag oder Samstag bei trimpus.lv, ja?

GLAM nebenan in Lettland


Illustrationː ein Zwerg durchbricht das Papier, 1890

Code for Kamjenc: 800 Jahre Kamenz

Sie werden so schnell groß.

https://www.youtube.com/watch?v=V1wkQyPygJ4

Kamenz feiert 800 Jahre Kamenz. Mit dem Stadtarchiv verbindet uns inzwischen Nearby#/coord/51.27001,14.09478, ein Deutschlandticket, die < 1848er > Wochenschrift ebenda sowie in Wikisource und Kx. – und die fixe Idee als Wikimedian in Residence bei dieser Gelegenheit dort bzw. gelegentlich und prototypisch für Orts- und Stadtjubiläen einfach Bottom-Up zu arbeiten; editieren und gucken, was passiert bzw. um zu zeigen, was geht mit xEditsXnearby1.

x.

Friedrich Ferdinand Klix war Lehrer in Kamenz und Bibliothekar. Er sang sicher, dichtete, forschte und verlegte die Kamenzer Forstfest-Zeitung. Wie sagt man…? Ein Multitalent, Tausendsassa, Jack of all trades (Q1611530), Universalgelehrter, Generalist (Q59771072)?!

Kamenzer Forstfest-Zeitung 1872
Friedrich Ferdinand Klix: Kamenzer Forstfest-Zeitung 1872, Public domain, via Wikimedia Commons

Georg Pauli war auch so einer: Lehrer, Autor, Imker unter anderem. Aber später und in Demitz-Thumitz bei Bautzen, in der Oberlausitz. Faszinierend sind diese Typen2, weil sie Stadtgesellschaften regional prägten, ihre Organisationen und dabei noch Geschichte schrieben.

Code for Kamenz

Wikiversity: die Seite Projekt:800_Jahre_Kamenz bündelt Edits für das Jubiläum, Wikitext, Scans, Illustrationen, Anleitungen, SPARQL, Qids in Wikidata und FactGrid. Vielleicht bald mehr.


  1. Wikidata: xEditsXnearby, https://www.wikidata.org/wiki/Q97624528[]
  2. Jens Bemme. (2022). Wer schreibt denn Geschichte? Typen, wie wir. Spurensuche für historisches Radfahrer- und Radfahrerinnenwissen in Dresden, in: Keep Moving – Immer in Bewegung. Dresdner MobilitätsgeschichtenDresdner Hefte : Beiträge zur Kulturgeschichte, 150, 2/2022, S. 15–26; Inhaltsverzeichnis im Stadtwiki Dresden. DOI 10.5281/zenodo.7474362[]
Illustrationː ein Zwerg durchbricht das Papier, 1890

Durchbruch am Liedzettel

Die Zwerge der Berggesellschaft Kötzschenbroda mögen ein Sinnbild sein: Zweimal findet man ihn hier gedruckt, dann digitalisiert und nun als Vektorgrafik. Seit 1893 gibt es noch eine Grafik mit Zwerg, gedruckt, nicht so ‘dramatisch’ und mit Blumen. Das (vermeintliche) Original von 1890 gefällt mir besser.

Zwerg 1890

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Zwerg_1890.svg aus dem Tafel-Lied zum Stiftungsfest der Berggesellschaft am 12. November 1890, im Programm am 26. November 1890 sowie in einem weiteren Tafellied zum Stiftungs-Feste der Berggesellschaft

Stadtarchive in Wikidata und Tafellieder des 19. Jahrhunderts führten mich inzwischen un*geradwegs zu Geselligkeitsvereinen, die solche Texte sangen, schrieben und drucken ließen: GesellschaftenErholung1 oder die Berggesellschaft in Kötzschenbroda2. Radfahrer und ihre Vereine sangen um 1900 auch und gemeinsam unterwegs vermutlich viel, aber die druckten ihrer Lieder wohl eher in Liederbücher (zum Tourenbuch) für unterwegs, robust im Oktavformat für die Pack- oder Hosentasche. Die Liedzettel der Tafellieder musste dann noch jemand sammeln (behalten) – oder auch nicht… manche findet man heute, wenn sie denn erhalten blieben, in Bibliotheken3, Archiven, auch sorbische4! Oder im Stadtwiki Meißen5.

Tafellieder gibt es in großer Zahl. Sie „verstecken“ sich allerdings in den Akten, Festschriften u.ä. (Jubiläen, Ereignisse etc.).

Beispielhafte Antwort eines Stadtarchivs

Durchbrüche mit Tafellieders heute

Mit dem Durchbruch des Bergzwergs aus den Tafelliedzetteln aus Kötzschenbroda 1890 wird deutlich, dass diese Quellen gelegentlich Illustrationen für die SVGarchäologie bereithalten können: attraktive Bildchen, die wir heute in Vektorgrafiken nutzbar machen.6

Liedtexte wurden gesungen, gedruckt, geteilt, variiert – wie Bilder, Klischees, Narrative und Vorurteile dabei verbreitetet wurden und wie die sich veränderten, dürfte ein Aspekt von Volksliedforschung sein!? Wie rezipieren wir diese Lieder, Texte und deren Aussagen heute, z.B. die antisemitischen?7 Fragen (über Lieder) über Fragen… Möglichkeiten Tafellieder heute wieder bekannt, zugänglich und erforschbar zu machen sind:

  • Scannen, fotografieren
  • Übersetzen8, edieren…
  • … transkribieren und neu veröffentlichen: in Wikisource, Webseiten, Blogs, in Vereinszeitschriften9, Stadt- und Regiowikis
  • Bestellen im nächsten oder übernächsten Archiv und besuchen – oft wird einem mehr vorgelegt als das Findbuch anfangs anzeigt. (“Sie „verstecken“ sich allerdings” … wir werden fragen müssen.)
  • Metadaten pflegen, ergänzen, katalogisieren.
  • Singen! (Der Vorschlag kommt fast immer.)
  • Abschluss- und andere Forschungsarbeiten verfassen (lassen), ausloben und betreuen.
  • Online nach Texten suchen, Liedvarianten finden, vergleichen … solche Kontexte verknüpfen: Autor:innen, Verlage, Organisationen, Anlässe, Zitate und Versionen, Orte – und deren offene Beschreibungen (Datenobjekte: GND, Wikidata, FactGrid, …). Bloggen.
  • wie noch?

Wer sang und wer singt überhaupt Tafellieder (heute) und wer nicht oder nicht (mehr) unter diesem Namen… sondern Studentenlieder, Fest-, Jubiläums10– oder Commerslieder – Allotria11? Wie ‘tickten’ denn die Liedertafeln? Was tat seinerseits der Sängerbund? Wer hat und kennt moderne Tafellieder (zeitgenössische)? Und wer dichtet noch, heute?

Zugreifen!

Zugreifen!

https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Zugreifen!.svg


  1. Wikidata: Gesellschaft „Erholung“, https://www.wikidata.org/wiki/Q133823636[]
  2. Wikimedia Commons: Category:Berggesellschaft_K%C3%B6tzschenbroda[]
  3. Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek: https://suche.thulb.uni-jena.de/Search/Results?filter%5B%5D=remote_bool%3A%22false%22&lookfor=tafel-lied[]
  4. Sorbisches Institut Bautzen: Spěwy při dźesatym swedźenju załoženja serbskjeho towarstwa na budyskim gimnasyju, spěwane 11. dźen Haperleje 1849, Ćišćane pola K. B. Hiki, w Budyšini, http://digital.slub-dresden.de/id483209368/1[]
  5. Stadtwiki Meißen: https://stadtwiki-meissen.de/wiki/Tafellieder[]
  6. Historische Illustrationen in Vektorgrafiken digitalisieren, #vBIB22, 8. Dezember 2022, https://de.wikiversity.org/wiki/Kurs:SVGarchaeologie_(vBIB22)[]
  7. Vgl. Großes Wurstsuppenlied, https://stadtwiki-meissen.de/wiki/Benutzer_Diskussion:Numismatikus_vom_Triebischtaler#Tafellied und das Metzelsuppenlied[]
  8. Sorbisches Institut Bautzen: Blidowy Spěw…, in: Zběrki serbskjeho pismowstwa, 1807, http://digital.slub-dresden.de/id482314370/239[]
  9. Tafel-Lied zum Stiftungsfest des Alterthums-Vereins zu Leisnig : Montag, den 10. März 1879, in: Neuer Mildensteiner Erzähler : Mitteilungsblatt des Leisniger Geschichts- und Heimatvereins e. V., https://swb.bsz-bw.de/DB=2.304/PPNSET?PPN=1913898415[]
  10. Westfälischer Verein für Vogelschutz, Geflügel- und Singvögelzucht: Die bösen 7 neuen Lieder zum … Stiftungsfeste des Westfälischen Vereins für Vogelschutz-, Geflügel- und Singvögelzucht anläßlich des Historischen Gänse-Essens im großen Saale des Zoologischen Gartens / gedichtet von der Abendgesellschaft des Zoologischen Gartens, 1893, urn:nbn:de:hbz:6:1-345502, Serie sehr serieuser Serum-Sänge für Dichteritis zum … Stiftungsfeste des Westfälischen Vereins für Vogelschutz, Geflügel- und Singvögelzucht, dem Historischen Gänse-Essen am … gedichtet / von den Heilkünstlern des Zoologischen Gartens, 1894, urn:nbn:de:hbz:6:1-64007, Zum … Stiftungs-Jubelfeste … des Westfälischen Vereins für Vogelschutz, Geflügel- und Singvögelzucht dem … Historischen Gänse-Essen … am … gedichtet / von den blessirten und eingelochten Mitgliedern des Westfäl. Zoologischen Gartens, 1895, urn:nbn:de:hbz:6:1-345528[]
  11. Wikisource: Papiermacher-Allotria. Tafellied bei dem Festessen in Schandau am 25. Juni 1903, https://de.wikisource.org/wiki/Papiermacher-Allotria[]
Metadaten, die Kommunalarchive beschreiben, sind digitale öffentliche Güter.

Call for… Deutschlandticket & Archive, doch doch

Greenpeace rechnet vor. Ich möchte ergänzen.

Etwa 14 Millionen Menschen nutzen das Deutschlandticket für Busse und Bahnen. Das Deutschlandticket soll bleiben, aber schon ab 2027 teurer werden. Dabei  spart es mehr, als es den Bund kostet.

https://www.greenpeace.de/klimaschutz/mobilitaet/9-euro-ticket-weitergehen

Medial wurden Kunst & Kultur längst mit dem Deutschlandticket verknüpft, vielleicht steht erfolgreiche GLAM-PR dahinter… 1 2 3 Ich wüsste gern, dass auch Archive, die ich noch nicht besucht habe, von günstiger Erreichbarkeit und dem Deutschlandticket profitieren! Denn mit dem Ticket kann man viel erleben:

  • Museen, Ausstellungen, Galerien, Bibliotheken und Archive
  • Daten abholen oder abgeben.
  • Menschen treffen: Bibliotheksmenschen, oder solche in Archiven und Museen.
  • Was scannen.
  • Tagen.
  • Originale besuchen: Bücher und Akten.
  • Nearby: Sulzbach-Rosenberg erschließen.
  • Erschließungsgeschichten erzählen.
  • Walnussalleen verlinken.

Berichte interessieren mich. Was man mit dem Deutschlandticket besser erreicht als ohne und dann machen kann – mit oder ohne Geo-Koordinaten. Kurz: Archiv-, kultur- & digitalpolitisch ist das Deutschlandticket von Bedeutung!


  1. Vorwärst: Deutschlandticket: Sozialdemokratische Reiseziele mit Bus und Bahn, https://vorwaerts.de/kultur/deutschlandticket-sozialdemokratische-reiseziele-mit-bus-und-bahn[]
  2. Hamburger Abendblatt: Acht lohnende Kunstausflüge mit dem Deutschlandticket, https://www.abendblatt.de/hamburg/kultur/article242620610/Acht-lohnende-Kunstausfluege-mit-dem-Deutschland-Ticket.html[]
  3. Lübecker Nachrichten: Kulturausflüge mit dem 58-Euro-Ticket: Was sich von Lübeck aus lohnt, https://www.ln-online.de/kultur/regional/kulturausfluege-mit-dem-deutschlandticket-was-sich-von-luebeck-aus-lohnt-G3I6MGSQOBBM7BNJQXZFLJ4WPU.html[]
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Medicinischer Rat…

Ein medicinisches Lob der Frauen.)
Der Verein der Medicinalbeamten des Regierungsbezirkes Breslau feierte kürzlich sein zehnjähriges Bestehen. Beim Festessen wurde ein Tafellied gesungen, indem es heißt:
„Toxin, Toxon, Antitoxin —
Heut kann ich’s nicht verdauen.
Agglutiniert sind Herz und Sinn
Durch Kettenkraft der Frauen.
Gegrüßt, was freudig glänzt im Saal,
Gegrüßt ihr schönen Augen,
Ob sie myopisch, ob normal — Wenn sie zum Zünden taugen.”

Mährisches Tagblatt. Olmütz: Wilhelm Seethaler, 4.8.1904, 25(176), s. 6. ISSN 1805-1189. Dostupné také z: https://kramerius5.nkp.cz/uuid/uuid:cceb08f3-af58-435b-995b-062a12fcb97f;
Reichenberger Zeitung: Organ für die deutsch-nationale Partei in Böhmen. Reichenberg: Heinrich T. Stiepel, 28.7.1904, 45(178, ranní vydání), s. 10. ISSN 1214-6587. Dostupné také z: https://kramerius5.nkp.cz/uuid/uuid:778f3d79-e8e8-4b37-b737-5c602447888e

(Ein Tafellied der Vegetarianer.) In Leipzig hielt der Verein für naturgemäße Lebensweise jüngst sein 11. Stiftungsfest. Bei dieser Gelegenheit wurden Tafellieder gesungen, welche dafür zeugen, wie genügsam die Vegetarianer in ihren Ansprüchen sind. Einige Verse möchten als Probe genügen:

Vielfach hat das Kneipenleben
Anlaß schon zu Zank gegeben.
Da sind wir doch and’re Leut’,
Wir verbringen unsere Zeit
Meistentheils bei Muttern.

And’re Frauen müh’n und plagen
Sich für ihrer Männer Magen,
Quälen sich den ganzen Tag,
Daß es recht gut schmecken mag
Ihren Haustyrannen.

Uns’re Weibchen dahingegen
Können sich schon besser pflegen.
Denn ein mäßig dicker Brei,
Etwas Obst und Brod dabei.
Das genügt uns völlig.

Nikolsburger Wochenschrift: Organ für Ladwirtschaft, Lokal-, Gemeinde-, Schul- und Vereinsangelegenheiten. Nikolsburg: J. Bezdieka vdova, 3.4.1886, 26-27(14), s. [3]. ISSN 1802-6397. Dostupné také z: https://kramerius5.nkp.cz/uuid/uuid:7ab3f284-e34a-4e21-81e9-a0e9d82ea549

Beide Lieder sind zwei erste Treffer aus der Liste der Tschechischen Nationalbibliothek https://kramerius5.nkp.cz/search?q=Tafellied&access=open. Ein gutes Dutzend ‘Tafellied’ enthält sie noch.

xWalnutXnearby

Wer ein historisches Tafellied mit Walnüssen findet (Bäume oder Früchte…), denen backe ich Kuchen, Neudichtungen sind willkommen.

CARLA, Johanna Maria! Die Leute gucken schon

Im Musikviertel (51.3312,12.3661) haben wir gestern begonnen CARLA mit Wikisource zu verknüpfen: Johanna Maria Scheuffler war bzw. wurde einst Klavierlehrerin und Komponistin am Leipziger Konservatorium.

Treppenhaus HMT LeipzigStadtgeschichtliches Museum Leipzig: Treppenhaus des Leipziger Konservatoriums in der Grassistraße 8 um 1900, Public domain, via Wikimedia Commons”

Hier finden Sie Informationen und Unterlagen zu Studierenden, Lehrenden und weiteren Angehörigen des Konservatoriums aus dem Archiv der Hochschule für Musik und Theater “Felix Mendelssohn Bartholdy” Leipzig

carla.hmt-leipzig.de

What Links Here?

Das Musikviertel damals stell´ ich mir recht lebendig vor. WhatLinksHere/Q1955281 in Wikidata spiegelt das noch nicht wider [[heute morgens dort ein Link, nun vier]]. Die CARLA ID in FactGrid aber verlinkt nun mehr Alumni ehedem der heutigen HMT Leipzig: Seiten, die auf „Property:P1233“ verlinken, inzwischen 24. Das ‘Leipziger Konservatorium’ in der Volltextsuche in Wikisource liefert Artikel aus Meyers Konversations-Lexikon oder der ‘Gartenlaube1. Die sind erste Gelegenheiten, um CARLA in FactGrid manuell mit Personen-Items zu verknüpfen, wie Johanna Maria Scheuffler (Q1213576). Oder einfach alle K*Carlas in CARLA, z.B. Carla Zeibig (Q1214146) und Carla Stahl (Q1214145).

Literatur und Datenpflege

MT-Journal : Zeitschrift der Hochschule für Musik und Theater ‘Felix Mendelssohn Bartholdy’ Leipzig , (Q133465300), Special:WhatLinksHere/Q133465300, Open Access: urn:nbn:de:bsz:14-qucosa2-901525

Gavin Willshaw: Wikisource as a Tool for OCR Transcription Correction: The National Library of Scotland’s Response to COVID-19, in: Wikipedia and Academic Libraries: A Global Project, 2021

Wikidata

CARLA WhatLinksHere/Q132733086: described by source (P1343) + VIAF Cluster


  1. Bernhard Vogel: Eine klassische Pflanzstätte der Musik, Die Gartenlaube, 1892, Heft 19, S. 603–605[]

Sammlungen kartieren: Museen? Bibliotheken, Archive

Karten-Queries mit Wikidata wären auch für viele Museen nett und für kleine Bibliotheken abseits der großen ‘Tanker’ oder Archive, darauf einigten wir uns nach dem WikiKult-Treffen heute schnell.1

Dazu: Sollte man Abfragen öfter dokumentieren (sammeln, listen…), um Datenvisualisierungen jederzeit zur Hand zu haben? Queries öfter einbetten (benutzen, zeigen, verknüpfen…), um digital linked open2 mit und vom Wikiversum ¡in Blogposts! 🙂 zu berichten?3

Sachsen.digital

Die Links der Sammlungen im Portal Sachsen.digital sind in Wikidata mit den Datenobjekten der Institutionen verknüpft, die im Sächsischen Landesdigitalisierungsprogramm mitmachen: described at URL (P973), hier: Bibliothek Thorschmidt-Möller im Stadtarchiv Kamenz.

https://w.wiki/CZ9T


  1. Vgl. Wikidata:WikiProject_Germany.[]
  2. Wikidata: Linked Open Storytelling, (Q66631860#P973)[]
  3. Vgl. Stefan Meier: Digitales Storytelling als didaktisches Konzept, 2022, https://wp.uni-koblenz.de/digistorytelling/.[]
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Pages that link to… Parlamentsarchiv (Q53251146) + Parlamentsbibliothek (Q2052886)

Willensbildung in Bearbeitung

Karten*Queries folgen, dann vermutlich deckungsgleich mit der Lage der Landtage und Senate. What links here? Welche Themen, Archivbestände, Publikationen, Metadaten und Anwendungen könnten denn mit den Items der einzelnen Parlamentsbibliotheken und -archive verknüpft werden!? Weitere Datenpflege an den Daten ist sehr willkommen.

Jugendwahlen

Datenpflege fand kürzlich und findet dieser Tage vorläufig1 statt für die

Was machen wir damit noch nearby?


  1. Deutscher Bundesjugendring: Vorläufiges Wahlergebnis der U18-Bundestagswahl, 14. Februar 2025, https://www.dbjr.de/artikel/vorlaeufiges-wahlergebnis-der-u18-bundestagswahl[]
Icon für Tisch mit vier Gedecken

Open GLAM-Netze: Schleswig-Holstein

„KultDig“-Lunch heißt eine Webcast-Reihe der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek. Kommenden Montag, 17.2., geht es dort im Wikiversum um das Wikiversum in Schleswig-Holstein und mit der Wikiversität, ab 12 bis 13 Uhr.

Die Karteabfrage für (Wikidata) Archive in Niedersachsen können wir variieren, um Schleswig-Holstein (und andere Küstenländer1) abzufragen und die Daten zu ‘putzen’:

Kartenabfrage: https://w.wiki/D3av. Vielleicht ergänze ich hier noch, in jedem Fall nebenan.

Links


  1. Saxorum: Wie Archive von Geokoordinaten in Wikidata profitieren – Call, 11. Februar 2025, https://saxorum.hypotheses.org/12360[]
Metadaten, die Kommunalarchive beschreiben, sind digitale öffentliche Güter.

Archivnetze für neue Landkarten: Kreis Mettmann, Heilbronn, Niedersachsen

Wovon profitieren Archive noch? Einige bloggen. Diese Weblogs können wir ab Wikidata kartieren. Außer Archivkarten entstehen dann neue Anlässe für Datenpflege an den Wikidata-Items, die Archive beschreiben – Archivnetze, verknüpfende Metadaten und Blogpostnetze.

Mettmann: zehn Stadtarchive, ein Kreisarchiv …

Die Archive im Kreis Mettmann bloggen seit 2019 gemeinsam und könnten in einer Wikidatakarte erscheinen: Stadtarchiv Ratingen, Stadtarchiv Hilden, Kreisarchiv Mettmann, Stadtarchiv Erkrath, Stadtarchiv Heiligenhaus, Stadtarchiv Haan, Stadtarchiv Langenfeld, Stadtarchiv Velbert (drei fehlen noch). Wer baut nun schöne Kartenqueries fürs ganze Bundesgebiet? – Ergänzt: https://w.wiki/C$bQ.

Simples Datenschema: Das Blog (Q1547461#P1581) des Stadtarchivs Heilbronn findet man ebendort (Q1547461#P625).

Heilbronn-deutschhof-21
Peter Schmelzle: Deutschhof in Heilbronn, Archivgebäude, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Archive in Niedersachsen

Das TIB-Projekt ‘Gestapo.Terror.Orte in Niedersachsen 1933–1945‘ widmet sich der Erforschung und Dokumentation von Standorten, Infrastruktur und Tätigkeiten der Gestapo im heutigen Gebiet Niedersachsens während der NS-Zeit. Vorgestellt wurde das Projekt im Januar von Lisa Groh-Trautmann bei WikiKult, dem monatlichen Onlinetreffen für Offene Kulturdaten:

Zukünftige Schritte umfassen: Ergänzung von Metadaten, Quellenangaben und Verweisen auf Archivbestände. (…)

https://meta.wikimedia.org/wiki/WikiFAIR/Gestapo.Terror.Orte#Datenpflege_&_zuk%C3%BCnftige_Pl%C3%A4ne

Das passt zum Aufruf mit Saxorum: Bitte auch die Geo-Koordinaten und Wikidata-Items der Archive in Niedersachsen verknüpfen und dann berichten! Das Projekt und Team der TIB dürften profitieren1 und die Sichtbarkeit der Archive, mit oder ohne Spuren der Gestapo im Archivbestand.

SUCHE Queries für alle Archive in Niedersachsen, neue Items und dann Datenpflege sowie Factgrid-Zwillinge. Ich ergänze dann und bette sie hier ein:

https://w.wiki/DDik via Matthias Erfurth


  1. Jens Bemme: Medienspeicher Wikimedia Commons und Interwikilinks, Erinnerungskultur digital_, 1. November 2024, https://erdi.hypotheses.org/696[]